Nachdem ich viel zu lange den größten Teil des Sommers im Norden verbracht habe hoffe ich jetzt auf schöne Herbsttage in Bella Italia. Aber meine Schätzchen scheinen mir die längeren, ungewohnten Standzeiten übel genommen zu haben. Meine Honda sprang gestern nicht an, weil der Akku schwächelte. Seltsam - so ein LiFePo Akku sollte die Standzeit im Sommer lässig verkraften. Kein Problem, wenn man am Berg wohnt. Aber unten ging sie erneut aus, als ich nur noch wenig Gefälle hatte. Weiterfahren oder umdrehen? Ich habs riskiert und bin weitergefahren. Et hätt noch imme jood jejange! Zum Glück. Nach einer halben Stunde Fahrzeit war der Akku wieder munter, und der Anlasser verrichtete willig seinen Dienst. Jetzt kommt die Lütte dran. Mit der will ich heute abend ins Nachbardorf, einen Freund besuchen. Das ist nur eine kurze Strecke. Sollte auch hier der (gleiche) Akku schwächeln, so reicht die Strecke nicht zum aufladen. Also gleich mal testen und ggf. den Akku laden. Ich bin gespannt!
Ladegeräte habe ich reichlich, aber für die LiFePos taugt nur eins. Nach einer halben Stunde pröttelte die Lütte fröhlich vor sich hin. So muss das ... Lästig ist nur der Batterieausbau. An die Masseklemme kommt man halt nur schlecht ran. Aber es ist das erste mal, dass ich während der saison nachladen muss. im Winter kommt der Akku raus, weil diese Lifepos keine Kälte mögen, und im Eselstall kann es durchaus kalt werden.
Jetzt freue ich mich auf meine erste Runde mit der Itella, auch wenn sie nur kurz sein wird. Für die Kurven der Forra ist sie prädestiniert.
Ciao! Soulie
edit: Eben fällt mir ein, dass ich zum Laden gar nicht an die Masseklemme des Akkus ran muss. Es reicht ja, die Masseklemme des Ladegeräts mit dem Rahmen zu verbinden. Ich Dabbes!!!! Ich werde alt ...
Danke für die Einblicke. So macht das Forum Laune. Ich grüble derzeit, wie ich meine zu kurzen Zubehörspiegel verlängern kann. Die Spiegelarme sind zu kurz. Vielleicht nehme ich Langmuttern oder doch andere Spiegel. Mal sehen.
Ich habe bei meiner XBR Winkel zwischen Halterung und Spiegel montiert, um sie optimal zu positionieren. Bei der Itella hab ich Lenkerendenspiegel, die perfekt ihren Job machen.
Es war ein sehr netter Abend in Pieve, mit Blick auf den geliebten See. Aber die Heimfahrt bei Dunkelheit war gewöhnungsbedürftig. Das erste Mal, dass ich überhaupt mit der Lütten bei Dunkelheit unterwegs war. Vor allem das Fernlicht hatte mich total irritiert, und ich habs gleich wieder ausgeschaltet. Eine riesige Streuung in der Nähe, statt wirklichem Fernlicht. Ich muss mir den Scheinwerfer noch mal genauer ansehen. Aber häufiger werden Nachtfahrten sicher nicht vorkommen.
Meine Itella wird dieses Jahr wohl etwas mehr bewegt werden, denn mein Kettenwechsel an der Honda gestaltet sich sehr zäh. Bei der Lütten ging das damals Plug'n'Play. Drei neue Ketten hab ich hier, und keine passt. Die hatte ich allerdings schon vor Jahren angeschafft. Jetzt hab ich eine weitere Kette geordert und hoffe, dass sie passt. Die muss ich nur um 2 Glieder kürzen. Wird schon werden ...
ZitatBei mir: Mit Blick auf die geliebte Elbe.
Kann ich gut verstehen. Bei mir wars der Rhein, den ich geliebt habe. Ist lange her. Mit der Elbe bin ich nie so richtig warm geworden. Die ist halt 'n büschn weiter weg als damals der Rhein.